1.Etappe

Thusis

697 m

Tiefencastel

884 m

Thusis nach Tiefencastel

Charakteristik

Vom Domleschg aus führt ein spektakulärer Weg durch die Schinschlucht. Der Aufstieg zum Dörflein Muldain wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Das Solisviadukt und die aus dem 8. Jahrhundert stammende Kirche St. Peter zu Mistail bilden weitere Höhepunkte dieser Wanderung.

Wanderzeit
6 bis 7 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 1070 / 880 Hm
Distanz
19,4 km

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Thusis nach Tiefencastel

Vom Domleschg aus führt ein spektakulärer Weg durch die Schinschlucht. Die ca. 9 km lange Schlucht wurde vom Fluss Albula geprägt und ist von Südost nach Nordwest ausgerichtet. Der Aufstieg zum Dörflein Muldain wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Das Solisviadukt und die aus dem 8. Jahrhundert stammende karolingische Kirche St. Peter zu Mistail bilden weitere Höhepunkte dieser Wanderung. St. Peter zu Mistail ist die einzige unverbaute Dreiapsidenkirche der Schweiz. 

Sehenswerte Orte unterwegs

Kirche St. Cassian

Kirche St. Cassian
Sie wurde urkundlich erstmals im Jahre 1350 genannt.

Schinschlucht

Schinschlucht
Die Topografie als Herausforderung für Ingenieure.

Solisviadukt

Solisviadukt
Mit 85 Metern das höchste Viadukt der Welterbestrecke der RhB.

Kirche St. Peter zu Mistail

Kirche St. Peter zu Mistail
Einzige original erhaltene karolingische Kirche der Schweiz.

2.Etappe

Tiefencastel

884 m

Filisur

1080 m

Tiefencastel nach Filisur

Charakteristik

Die zweite Etappe führt zu einem der Highlights der Via Albula/Bernina: Dem imposanten Landwasserviadukt. Vorher gehts der schäumenden Albula entlang und auf dem <<Wasserweg ansaina>> zu einem der Aussichtspunkte für ein Erinnerungsfoto des weltbekannten RhB-Viaduktes.

Wanderzeit
3 3/4 bis 4 1/4 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 470 / 270 Hm
Distanz
12,7 km

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Tiefencastel nach Filisur

Die zweite Etappe führt zu einem der Highlights der Via Albula/Bernina: Dem imposanten Landwasserviadukt.

Das Viadukt ist seit dem 7. Juli 2008 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und ist das meistfotografierte Bauwerk der RhB. Die 142 Meter lange Brücke führt die Bahnlinie in einem schönen Schwung in 65 Metern Höhe über das wilde Landwassertal hinweg und passt sich perfekt in die Hochgebirgslandschaft ein. 

Der Wanderweg von Tiefencastel nach Filisur führt der schäumenden Albula entlang und auf dem <<Wasserweg ansaina>> zu einem der Aussichtspunkte für ein Erinnerungsfoto des weltbekannten RhB-Viaduktes.

Sehenswerte Orte unterwegs

Parc Ela

Parc Ela
Der grösste Naturpark der Schweiz.

Schmittnertobelviadukt

Schmittnertobelviadukt
Ein beachtliches Bauwerk mit 7 Bögen und 137 m Länge.

Landwasserviadukt

Landwasserviadukt
Das spektakulärste Bauwerk und Wahrzeichen der RhB.

Bahnhof Filisur

Bahnhof Filisur
Das gesamte Gebäudeensemble ist einen Besuch wert.

3.Etappe

Filisur

1080 m

Bergün

1373 m

Filisur nach Bergün

Charakteristik

Der Start dieser Etappe ist Filisur mit dem historischen Dorfkern. Bei den tanzenden Hexen von Bellaluna vorbei geht der Weg hinauf zur Station Stuls. Der Endpunkt Bergün mit seinen Engadiner Häusern gilt als Mekka der Bahnliebhaber.

Wanderzeit
3 1/4 bis 3 3/4 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 520 / 230 Hm
Distanz
9,6 km

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Filisur nach Bergün

Der Start dieser Etappe ist in Filisur mit dem historischen Dorfkern. Bei den tanzenden Hexen von Bellaluna vorbei geht der Weg hinauf zur Station Stuls. Der Endpunkt Bergün mit seinen Engadiner Häusern gilt als Mekka der Bahnliebhaber.

Die Ortsbilder von Filisur und von Bergün sind von nationaler Bedeutung und bilden den Stolz der Einwohner und Hausbesitzer. Der Baustil der Dörfer lässt die einstige Bedeutung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen über den Albulapass zum Engadin erahnen. 

Sehenswerte Orte unterwegs

Filisur

Filisur
Das schmucke Filisur ist das letzte Engadiner Dorf im Albulatal.

Bellaluna

Bellaluna
Auf den Waldwiesen sollen früher Hexen getanzt haben.

Stuls Station

Stuls Station
Gilt als besterhaltenes historisches Ensemble der Albulalinie.

Bergün

Bergün
Das beliebte Bahndorf gilt als Mekka für Bahnliebhaber.

4.Etappe

Bergün

1373 m

Preda

1789 m

Bergün nach Preda

Charakteristik

Wandern durch ein wahres Meisterwerk der Ingenieurskunst. Der Bergwanderweg folgt dem Albulaufer und kreuzt mehrere Male die Bahnlinie, welche in diesem Abschnitt die tollkühnste Linienführung aufweist. Der Bahnerlebnisweg erklärt diese hundertjährige Eisenbahn-Ingenieurskunst.

Wanderzeit
2 1/4 bis 2 3/4 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 490 / 70 Hm
Distanz
7,0 km

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Bergün nach Preda

Wandern durch ein wahres Meisterwerk der Ingenieurskunst. Der Bergwanderweg folgt dem Albulaufer und kreuzt mehrere Male die Bahnlinie, welche in diesem Abschnitt die tollkühnste Linienführung aufweist. Der Bahnerlebnisweg erklärt diese hundertjährige Eisenbahn-Ingenieurskunst.

Der Abschnitt zwischen Bergün und Preda wird auch das <<Bahnwunder Albula>> genannt. In der Tat ist die Ansammlung von Spiraltunnels, Talquerungen und Galerien weltweit einzigartig.

Sehenswerte Orte unterwegs

Bahnmuseum Albula

Bahnmuseum Albula
Das Museum über die spektakuläre Strecke der RhB.

Bahnerlebnisweg

Bahnerlebnisweg
Der perfekte Wanderabschnitt für Familien von Preda nach Bergün.

Albulaviadukt 3

Albulaviadukt 3
Besteht aus mehr als 4000 Kubikmeter Mauerwerk.

Naz

Naz
Eine typische und gut erhaltene Maiensässsiedlung.

5.Etappe

Preda

1789 m

Spinas

1815 m

Preda nach Spinas

Charakteristik

Auf der Königsetappe vom nördlichen zum südlichen Tunnelportal über den Pass. Der Bergwanderweg führt am kristallklaren Palpuognasee vorbei, über die Alp Weisenstein, hinauf zur Fuorcla Crap Alv (2466 m ü. M.) und wieder steil runter ins Val Bever zum idyllischen Etappenziel Spinas.

Wanderzeit
4 1/4 bis 4 3/4 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 720 / 690 Hm
Distanz
11,8 km

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Preda nach Spinas

Auf der Königsetappe vom nördlichen zum südlichen Tunnelportal über den Pass. Der Bergwanderweg führt am kristallklaren Palpuognasee vorbei, über die Alp Weisenstein, hinauf zur Fuorcla Crap Alv (2466 m ü. M.) und wieder steil runter ins Val Bever zum idyllischen Etappenziel Spinas.

Beim Palpuognasee soll es sich gemäss einem 2007 durchgeführten Wettbewerb um den <<schönsten Flecken der Schweiz>> handeln. Bei einem Halt am Ende des Sees fällt der Blick nicht nur auf die umliegenden Berge, die majestätisch sich erhebenden Piz Ela und Piz Rugnux spiegeln sich auch im glasklaren Wasser. 

Sehenswerte Orte unterwegs

Palpuognasee

Palpuognasee
Wird auch «schönster Flecken der Schweiz» genannt.

Laiets Crap Alv

Laiets Crap Alv
Im kristallklaren Wasser spiegelt sich die Bergkulisse.

Val Bever

Val Bever
Wird vom rauschenden Fluss Beverin durchflossen.

Albulatunnel Portal Süd

Albulatunnel Portal Süd
Ein imposanter Zeuge der Bahnpionierzeit.

6.Etappe

Spinas

1815 m

St. Moritz

1775 m

Spinas nach St. Moritz

Charakteristik

Vom lieblichen Val Bever und dem Märchenweg wird man auf der linken Talseite verzaubert, bevor man mit dem ersten Blick auf das Berninamassiv belohnt wird: der Flusslandschaft des Inn entlang auf der Engadiner Hochebene zum Weltkurort Top of the World.

Wanderzeit
3 1/4 bis 3 3/4 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 210 / 250 Hm
Distanz
12,9 km

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Spinas nach St. Moritz

Vom lieblichen Val Bever und dem Märchenweg wird man auf der linken Talseite verzaubert, bevor man mit dem ersten Blick auf das Berninamassiv belohnt wird: der Flusslandschaft des Inn entlang auf der Engadiner Hochebene zum Weltkurort Top of the World.

Unterwegs durchqueren wir das beschauliche Dorf Bever, das <<Bähnlerdorf>> Samedan und das wegen der Olympia-Bobbahn bekannte Celerina. Alle Dörfer haben gut erhaltene Dorfkerne mit den typischen Engadiner Häusern mit den tief in die Fassaden eingelassenen Fensterchen, Sgraffiti-Malereien und den dekorativen Blumenbouquets in Nischen und an Treppen. 

Sehenswerte Orte unterwegs

Spinas

Spinas
Früher eine Sommersiedlung, heute ein beliebtes Ausflugsziel.

Märliweg

Märliweg
Spannende Geschichten, Skulpturen und Spielstationen.

Bever

Bever
Das beschauliche Bever liegt im Herzen des Engadiner Hochtals.

Celerina

Celerina
Früher ein kleines Bauerndorf, heute ein bekannter Skiferienort.

7.Etappe

St. Moritz

1775 m

Ospizio Bernina

2253 m

St. Moritz nach Ospizio Bernina

Charakteristik

Durch Moorlandschaften und Alpweiden auf den Berninapass. Highlight folgt auf Highlight. Stazerwald, Pontresina, Gletscherwelt Morteratsch, Wasserscheide Lago Bianco, Lai Nair und die höchsten Berge Graubündens.

Wanderzeit
6 1/4 bis 6 3/4 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 750 / 270 Hm
Distanz
23,7 km

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St. Moritz nach Ospizio Bernina

Zwischen St. Moritz und Ospizio Bernina erleben wir eine offene und liebliche, mit Seen, Bächen, Mooren, Wäldern, Wiesen und Alpweiden durchsetzte Gebirgslandschaft, umgeben von den höchsten Berger der Ostalpen. 

Highlight folgt auf Highlight. Stazerwald, Pontresina, Gletscherwelt Morteratsch, Wasserscheide Lago Bianco, Lai Nair und die höchsten Berge Graubündens.

Der höchste Gipfel des Berninamassivs ist der Piz Bernina. Mit 4049 m ü. M. ist er der einzige Viertausender der Ostalpen. Die Gebirgsgruppe erstreckt sich vom Berninapass im Osten bis zum Murettopass im Westen. Das Berninamassiv weist etliche Gletscher auf. 

Sehenswerte Orte unterwegs

Stazersee

Stazersee
Umgeben von einem der schönsten Moore der Schweiz.

Montebellokurve

Montebellokurve
Das meistfotografierte Sujet der Berninalinie.

Berninabachbrücken

Berninabachbrücken
Die <<Wildwestbrücken>> am Bernina.

Wasserscheide

Wasserscheide
Grenze zwischen rätoromanischem und italienischem Sprachgebiet.

8.Etappe

Ospizio Bernina

2253 m

Cavaglia

1692 m

Ospizio Bernina nach Cavaglia

Charakteristik

Nach dem Lago Bianco gehts hinauf zum fantastischen Aussichtspunkt Sassal Masson mit Blick auf den Piz Palü, zum herzförmigen Lago di Palü, zur Alp Grüm und zum Val Poschiavo. Das darunter liegende Hochtal Cavaglia lädt zum Verweilen ein.

Wanderzeit
2 1/2 bis 3 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 190 / 750 Hm
Distanz
9,0 km

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Ospizio Bernina nach Cavaglia

Nach dem Lago Bianco gehts hinauf zum fantastischen Aussichtspunkt Sassal Masson mit Blick auf den Piz Palü, zum herzförmigen Lago di Palü, zur Alp Grüm und zum Val Poschiavo. Das darunter liegende Hochtal Cavaglia lädt zum Verweilen ein.

Ein Weg mit fantastischen Aussichten auf Berge und Gletscher sowie in den tiefen Einschnitt des Val Poschiavo und auf die dahinter stehenden Bergamasker Alpen in Italien. Unübersehbar windet sich die Bahn in vielen Kehren, um den Höhenunterschied zu überwinden. 

Sehenswerte Orte unterwegs

Ospizio Bernina

Ospizio Bernina
Höchster Punkt der UNESCO Welterbe-Strecke: 2053 m ü.M.

Sassal Masone

Sassal Masone
Einer der schönsten und lohnendsten Aussichtspunkte.

Palü und Palügletscher

Palü und Palügletscher
Gilt als einer der schönsten Gletscherberge.

Alp Grüm

Alp Grüm
Der Panoramabahnhof mit Übernachtungsmöglichkeiten.

9.Etappe

Cavaglia

1692 m

Le Prese

973 m

Cavaglia nach Le Prese

Charakteristik

Der Abstecher zu den zugänglich gemachten Gletschermühlen von Cavaglia lohnt sich allemal. Wie die RhB schlängelt sich der Wanderweg den Hang hinunter in die Talebene von Poschiavo.

Wanderzeit
3 bis 3 1/2 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 50 / 750 Hm
Distanz
11,0 km

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Cavaglia nach Le Prese

Vom Hochtal Cavaglia, das sich aufgrund des Bahn- und Kraftwerkbaus für einige Jahrzehnte zum Dorf mit Schule, Laden und Restaurant entwickelt hatte, steigt man über die unzähligen, gut erhaltenen und von Wald und Hecken umgebenen Maiensässe hinab in den Hauptort des Puschlavs, Poschiavino. 

Der Abstecher zu den zugänglich gemachten Gletschermühlen von Cavaglia lohnt sich allemal. Die durch die starken Strömungen des prähistorischen Gletscherwassers zum Rotieren gebrachten Steine haben die Gletschermühlen in den Felsen geschliffen und diesen zu glatten Hohlräumen und Durchbrüchen ausgeformt. 

Sehenswerte Orte unterwegs

Cavaglia

Cavaglia
Auf 1692 m ü. M. breitet sich die malerische Hochebene von Cavaglia aus.

Gletschermühlen

Gletschermühlen
Ein aussergewöhnliches Naturphänomen.

Poschiavo

Poschiavo
Wird geprägt von Steinhäusern und schönen Palazzi.

Museo Poschiavino

Museo Poschiavino
Zeitreise im barocken Palazzo.

10.Etappe

Le Prese

973 m

Tirano

429 m

Le Prese nach Tirano

Charakteristik

Der Wanderweg verläuft an den Ufern des Lago di Poschiavino nach Miralago. Später lädt das Kreisviadukt von Brusio zum Staunen ein. Weiter gehts durch Weingebiete nach Italien. Santa Perpetua gewährt einen schönen Blick auf die südländische Landschaft und die Stadt Tirano mit ihren ehrwürdigen Palazzi.

Wanderzeit
3 1/2 bis 4 h
Aufstieg/Abstieg
ca. 170 / 740 Hm
Distanz
13,3 km

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Le Prese nach Tirano

Parallel zur Bahn verläuft der Wanderweg an den Ufern des Lago di Poschiavino nach Miralago. Kurz später lädt das mächtige Kreisviadukt von Brusio zum Staunen ein. Das Kreisviadukt Brusio ist eine der bedeutendsten Mauerwerksbrücken auf dem Netz der Rhätischen Bahn.

Abwechslungsreich gehts durch Obst-, Kastanien- und Weingebiete über einen alten Säumerpfad am Zoll vorbei nach Italien. Die hoch über Tirano thronende Wallfahrtskirche Santa Perpetua gewährt einen schönen Blick über die südländische Landschaft und die Stadt Tirano mit ihren ehrwürdigen Palazzi.

Sehenswerte Orte unterwegs

Lago di Poschiavo

Lago di Poschiavo
Geschaffen durch einen prähistorischen Bergsturz.

Kreisviadukt Brusio

Kreisviadukt Brusio
Der brückenbautechnische Höhepunkt der Berninastrecke.

Santa Perpetua

Santa Perpetua
Die Wallfahrtskirche inmitten der Weinberge über Tirano.

Madonna di Tirano

Madonna di Tirano
Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Tirano.